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Bollinger Champagne

Marken

Athanase de Villermont war der jüngste Sohn einer Adelsfamilie. Er war ein Soldat, der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg aktiv war. Er erbte ein großes Stück Land im Aÿ-Gebiet. Sofort sah er das Potenzial in den Champagnerweinen. Weil er ein Aristrokrat war, durfte er sich selbst nicht mit dem Handel beschäftigen. Wenig später traf er Joseph Bollinger, einen Deutschen, der seine Heimat verlassen hatte, um mehr über Weine und Champagner zu erfahren. Zu dieser Zeit traf er auch Paul Renaudin, einen lokalen Fan der Weinwelt. Kurzdaraufhin wurde die Firma Renaudin-Bollinger & Cie am 6. Februar 1829 gegründet. Joseph Bollinger kümmerte sich um den Verkauf und Paul Renaudin stellte einen Keller zur Verfügung. Athanase de Villermont ließ ein Champagnerhaus bauen, das Jahrhunderte später existieren sollte.

Im Jahr 1837 heiratete Joseph Bollinger Louise-Charlotte, die Tochter von Athanase de Villermont. Sie hatten wiederum zwei Söhne: Joseph und George, die später selbst die Firma übernahmen. Diese Zeit war geprägt von so einigen große Schicksalsschlägen, wie dem Großen Krieg und der Reblaus-Krise. Trotz dieser Geschehnisse wurde die Marke Bollinger immer bekannter und es wuchs weiter. Schließlich kam 1920 der Sohn von George: Jaques Bollinger an die Spitze des Unternehmens. Er wurde abwechselnd von zwei Cousins, Pierre und Yves, unterstützt. Die Macht von Bollinger ist seit Jahren im starken Einfluss der Familie. Jaques hatte die englische Sprache gelernt und brachte Bollinger auch auf die andere Seite des Kanals. Später beschützte er das Champagnerhaus während der schweren Zeiten der Weltwirtschaftskrise und später während des zweiten Weltkriegs. Als Bürgermeister der Gegend Aÿ war er sogar für das ganze Dorf verantwortlich.

Im Jahr 1923 heiratete Elisabeth Jaques Bollinger, die auch an der Firma beteilt war. Als mit 42 ihr Mann im Krieg gefallen war, übernahm sie seine Position an der Spitze des Unternehmens und wurde als "Madame Jaques" bekannt. Sie erwies sich als eine gute Strategin und echte Geschäftsfrau, die Perfektionismus anstrebte. Als treibende Kraft war sie gleichzeitig immer offen für Innovationen, um das Unternehmen zu optimieren und weiterzuentwickeln.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt wollte Madame Bollinger einen geeigneten Nachfolger für die Zukunft finden. Sie versammelte alle interessierten Familienmitglieder um sich, um zu einer Entscheidung zu gelangen. 1950 leerte sie den Ehemann ihrer Cousine: Claude d'Hautefeuille alles über das Champagnerhaus. Sofort sorgte er dafür, dass das Unternehmen moderner wurde, respektierte aber gleichzeitig die Art und Weise, wie es noch in der Vergangenheit ablief. 1971 ernannte ihn Madame Bollinger sogar zum Vorsitzenden. Während der nächsten sechs Jahre blieb Madame Bollinger bis zu ihrem Tod eng mit der Firma verbunden. 1978 übernahm der Cousin von Madame Bollinger, Christian Bizot, die Firma von Claud. Christian war ein Vielreisender, der durch Weinverkäufe in Restaurants und bei Weinhändlern Werbung machte.

1994 wurde der Urenkel des Gründers Joseph Bollinger zum Besitzer des Hauses. Ghislain de Montgolfier wollte das Haus als Nachfolger der Perfektion weiterentwickeln. Seine Politik besteht daher darin, die Quantität der Produktion zu begrenzen, um Qualität sicherzustellen und gleichzeitig den Kern des Unternehmens zu verfolgen. Ghislain verband auch wissenschaftliche Disziplin mit seiner Begeisterung für Erfolg. Im Jahr 2007 sorgte er dafür, dass er zum Vorsitzenden des Verbands der Maisons de Champagne gewählt wurde und ist Mitvorsitzender des Champagne-Ausschusses.

Im Jahr 2008 geschah einmaliges in der Geschichte der Bollinger Dynastie. Der neue Besitzer der Firma war zum ersten Mal jemand, der nicht aus der Familie Bollinger stammte. Jerome Philipon wurde der Nachfolger und erhielt volle Unterstützung von der Familie. Während seiner Zeit sorgte er weiter für Modernisierung und Investitionen. So stellt er sicher, dass das Unternehmen seine Vision aus der Historie behält und nutzt dennoch moderne Techniken, um die Marke weiterzuentwickeln.

Die Marke Bollinger hat verschiedene Produkte. Am bekanntesten ist die Bollinger Special Cuvée. Wenn Sie ein Fan der Marke sind, ist dies definitiv eine Flasche, die Sie einmal ausprobiert haben sollten. Für alle Rosé Liebhaber hat das Hause Bollinger mittlerweile auch einen Rosé auf den Markt gebracht, der mehrfach ausgezeichnet wurde.